Atemschutzwerkstatt aufgerüstet
33.000 Euro in die Sicherheit der Feuerwehr investiert
Finnentrop: Nicht nur der Brandschutz und damit die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wird bei der Gemeinde Finnentrop groß geschrieben – auch an der Sicherheit der eigenen Feuerwehr-Einsatzkräfte wird in Finnentrop nicht gespart.
Bürgermeister Dietmar Heß übergab jetzt die mit neuen Geräten ausgestattete Atemschutzwerkstatt an die Feuerwehr. In der im Feuerwehrgerätehaus in Fretter untergebrachten Werkstatt wurden auch bisher schon die Atemluftflaschen nach Einsätzen und Übungen befüllt. Nun können dort auch alle Atemschutzgeräte (immerhin 55 Stück) sowie die in der Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop vorhandenen 200 Atemluftflaschen und 150 Atemschutz-masken geprüft und gewartet werden. Da mit der alten Ausstattung keine den maßgeblichen Vorschriften entspre-chende Prüfung mehr möglich war, wurde für rund 21.500 Euro ein computergesteuertes Prüfgerät ein-schließlich PC, Bildschirm und Drucker beschafft. Die Atemschutzmasken und Pressluftatmer werden auf dem Prüfstand auf Druck und Dichtigkeit geprüft. Nachdem ein Gerät das vollautomatische Prüfprogramm durchlaufen hat, erfolgt noch eine genaue Protokollierung der Ergebnisse – erst dann wird es zum Gebrauch freigegeben. Investiert wurde zudem in einen Maskentrockenschrank, ein Folienschweißgerät sowie diverse Schränke, die zur Lagerung von Ersatzteilen usw. benötigt werden. Hierfür wurden rund 6.000 Euro aufgewendet. Nach allen Einsätzen und Übungen werden die Atem-schutzmasken und Lungenautomaten in Fretter gewaschen, desinfiziert, schonend getrocknet und in Plastiktüten eingeschweißt verpackt. So erhält jeder Atemschutzgeräteträger im Bedarfsfall ein hygienisch einwandfreies Gerät. Diese vielfältigen Arbeiten konnten in den 11 Löschgruppen der Gemeindefeuerwehr nicht mehr durchgeführt werden. Mit der Inbetriebnahme der neuen Werkstatt erfolgt somit auch eine Bündelung der Arbeiten im Bereich Atemschutz, einschließlich der Verwaltung aller Geräte. Um eine sog. Schmutz- und Sauberkeitszone zu schaffen, wurden neben der Neuausstattung der Werkstatt mit Geräten auch bauliche Maßnahmen im Feuerwehrgerätehaus Fretter vorgenommen (Kosten: 5.500 Euro).
Die Vertreter der Feuerwehr, allen voran der Leiter der Feuerwehr, Gemeindebrandinspektor Peter Schmitz, waren sichtlich erfreut über die neue Werkstatt. Unisono wurde die Auffassung vertreten, dass dies eine sinnvolle und notwendige Investition war.
