30 Jahre Städtepartnerschaft Finnentrop – Diksmuide
Die Gemeinde Finnentrop und die belgische Stadt Diksmuide feierten in diesen Tagen ein besonderes Jubiläum. 30 Jahre sind es nun her, dass zwischen beiden Kommunen eine Urkunde unterzeichnet wurde, die ihre „Freundschaft“ besiegelte.
Über 120 Personen aus der Gemeinde Finnentrop weilten am ersten September- Wochenende in Diksmuide, darunter der Rat der Gemeinde, führende Mitarbeiter der Verwaltung, eine große Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr der Gemeinde sowie - wie in jedem zweiten Jahr - der Spielmannszug des Bürgerschützenvereins Finnentrop. Im Rahmen des Besuches wurde die langjährige Freundschaft neu bekräftigt und mit einer Partnerschaftsurkunde neu besiegelt. Gleichzeitig feierten der Spielmannszug des Bürgerschützenvereins Finnentrop und die Freundschaftsblaskapelle Diksmuide ihre 40-jährige Freundschaft.
Bürgermeister Dietmar Heß brachte in der Feierstunde zum Ausdruck, dass es ihm ein persönliches Bedürfnis sei, all denjenigen zu danken, die die Initiative ergriffen und den langen Atem besessen haben, eine Freundschaft zwischen Finnentrop und Diksmuide zu begründen und aufrecht zu erhalten. Auf Seiten der Stadt Diksmuide war dies insbesondere der frühere Bürgermeister Hendrik Laridon und auf Seiten der Gemeinde Finnentrop der frühere Gemeindedirektor und heutige Ehrenbürger Ernst Vollmer und der seinerzeit ehrenamtliche, inzwischen leider verstorbene Bürgermeister Erwin Oberkalkofen.
Anerkennung haben deren Verdienste dadurch gefunden, dass Hendrik Laridon anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Freundschaft am 7.8.1999 der „Goldene Ehrenring“ der Gemeinde Finnentrop verliehen wurde.
Die Stadt Diksmuide hat Ernst Vollmer 1989 mit dem Titel „Ehrenbürger der Stadt Diksmuide“ ausgezeichnet.
Zum Besuchsprogramm zählte u. a. der Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes in Vladslo, dort sind mehr als 26.000 gefallene deutsche Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg begraben und dort steht auch das weltberühmte Denkmal von Käthe Kollwitz, deren eigener Sohn Peter ebenfalls dort begraben ist, die Skulptur „Die trauernden Eltern“ und eine Besichtigung des Yzer-Turmes in Diksmuide, der in vier Sprachen „Nie wieder Krieg“ einfordert.
Der 3-tägige Besuch der Partnerstadt Diksmuide war für alle Teilnehmer ein beeindruckendes und nachhaltiges Erlebnis, bei der die belgischen Freunde ihre Gastfreundschaft erneut unter Beweis stellten.
