Messung der elektromagnetischen Wellen durch Mobilfunkübertragung in Finnentrop
Daten ständig und für jedermann einsehbar
Am 21.04.2010 wurde auf dem Dach der Nikolaus-Kopernikus-Realschule Finnentrop eine automatische Messstation für elektromagnetische Wellen installiert. Diese Station ist Teil des EMF-Messprogramms der Bundesnetzagentur Mainz, mit dem der gesamte für den Funkbetrieb vorgesehene Frequenzbereich von 9 Kiloherz bis 3 Gigaherz erfasst, verglichen und der Öffentlichkeit zeitnah anschaulich dargestellt wird.
Dabei wird das Netz der schon seit Jahren betriebenen festen Messstationen durch mobile Stationen, so auch jetzt in Finnentrop, ergänzt.
Die Messstation in Finnentrop wird ca. 3 Monate auf dem Dach der Realschule installiert bleiben und in dieser Zeit ständig die gemessenen Daten an die Bundesnetzagentur in Mainz übertragen. Die Ergebnisse können von jedermann im Internet unter http://emf.bundesnetzagentur.de eingesehen werden.
Die Gemeinde Finnentrop hat die Messstation bei der Bundesnetzagentur beantragt, um allen Interessierten, insbesondere den Schülerinnen und Schülern im Schulzentrum, den Eltern, Lehrern und Bediensteten, aber auch den Anliegern die Möglichkeit zu geben, die tatsächlich vorhandenen Immissionen des Mobilfunks unter Einbeziehung aller in der Umgebung vorhandenen Mobilfunk-Feststationen betreiberneutral und mit anerkannten Messmethoden zu beobachten und mit anderen Standorten, sei es in städtischer oder ländlicher Umgebung, zu vergleichen.
„Wir möchten mit Daten und Fakten einen vielleicht entscheidenden Beitrag zu einer Versachlichung der Debatte um diesen wie um andere Mobilfunkstandorte leisten,“ so der Erste Beigeordnete der Gemeinde Finnentrop Aloys Weber.
Erste Ergebnisse zeigen eine Grenzwertausschöpfung von weniger als 0,2 % der zulässigen Werte.
