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Förderprogramm »Photovoltaik für Finnentrop«: Antragstellung ab 10. Mai möglich

Laut Solarpotenzialkataster der Gemeinde Finnentrop sind fast 7000 Gebäude in der Gemeinde für die Nutzung der Solarenergie geeignet. Es gibt ein unvorstellbares Potenzial von 90 Gigawattstunden (GWh), damit kann man 60.276 Bürger (1.500 kWh/Jahr) versorgen und 41.591 Tonnen CO2 einsparen. Nur etwa 4 Prozent des Potenzials wird derzeit in der Gemeinde genutzt.

Der Rat der Gemeinde Finnentrop hat in seiner Sitzung am 5. April beschlossen, eine Summe von 50.000 Euro für ein Förderprogramm „Photovoltaik für Finnentrop“ zur Verfügung zu stellen, um den Ausbau Erneuerbarer Energien voranzutreiben.

Die entsprechende Richtlinie sieht vor, dass es für die Förderung einer Photovoltaikanlage zwingend erforderlich ist, gleichzeitig einen Batteriespeicher zu installieren. So soll die Entscheidung für einen Speicher, der mit höheren Anschaffungskosten verbunden ist, erleichtert werden.

Für eine Photovoltaikanlage inklusive Speicher kann ab 10. Mai ein Zuschuss in Höhe von 1000 Euro beantragt werden. Vor diesem Stichtag eingehende Anträge werden nicht berücksichtigt. Außerdem müssen die Anträge unbedingt vollständig sein.

Ausdrücklich erlaubt, ist die Kumulation mit anderen Förderprogrammen, soweit es diese Förderprogramme ermöglichen.

Aus Umweltgründen ist eine Photovoltaikanlage auf jeden Fall zu empfehlen. Aber auch unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten sind die Anlagen meist lohnend. Heute ist es üblich, einen Teil des Sonnenstroms vom Dach selbst zu verbrauchen. Daher ist der Stromverbrauch im Haushalt ein wichtiger Faktor. Eine Solaranlage rechnet sich umso schneller, je mehr Solarstrom selbst verbraucht wird. Für den Strom vom Dach muss viel weniger bezahlt werden als für den Strom aus dem Netz.

Der Strom aus der PV-Anlage, der nicht selbst verbraucht wird, kann in das öffentliche Netz eingespeist werden. Dafür erhält man eine Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Höhe des Vergütungssatzes pro Kilowattstunde ist abhängig vom Monat der Inbetriebnahme und von der Anlagengröße. Bezahlt wird dieser Vergütungssatz im Jahr der Inbetriebnahme und weitere 20 Kalenderjahre.

Eine Photovoltaikanlage produziert tagsüber jede Menge Solarstrom. Doch in den meisten Haushalten ist der Stromverbrauch in den Abendstunden am höchsten. Mit einem Batteriespeicher gelingt es, tagsüber den überschüssigen Solarstrom der Photovoltaikanlage in Batterien zu speichern und abends im Haushalt zu verbrauchen. Damit steigern Batteriespeicher den Solarstrom-Eigenverbrauch und sparen Energiekosten ein. Während eine typische Photovoltaikanlage auf einen Solarstrom-Eigenverbrauch von 30 Prozent kommt, steigert der Batteriespeicher den Eigenverbrauch auf bis zu 70 Prozent.

Kontakt

Auskünfte zum Förderprogramm erteilt die Fachkraft für Umweltschutz der Gemeinde, Brigitte Kümhof, unter

Tel.: 02721 / 512154

E-Mail: B.Kuemhof@finnentrop.de

Förderrichtlinie (zum Download)

Richtlinie des Förderprogrammes »Photovoltaik für Finnentrop«

Antragsformular (zum Download)

Förderantrag Photovoltaik Finnentrop

Kontakt

Brigitte Kümhof »
Telefon: 02721/512-154
Fax: 02721/5129-154
E-Mail oder Kontaktformular