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Unterbringung, Versorgung und Begleitung vernetzt gestalten

In den Medien wird täglich über die weltweiten Kriegs- und Krisengebiete berichtet. Deren Zahl nimmt gegenwärtig zu. Ende 2015 wird in Deutschland mit bis zu einer Million Flüchtlingen gerechnet. Die Berichte über die Schicksale der betroffenen Menschen zeigen unvorstellbares Leid auf. Es ist also nur zu verständlich, dass Menschen davor fliehen. Außerdem erreichen uns die Nachrichten über jene Menschen, die aus Herkunftsstaaten einreisen, die als sichere Drittländer eingestuft sind. Wirtschaftliche Not und ihre aussichtlosen Lebensverhältnisse veranlassen sie, ihre Heimat zu verlassen.

Ungeachtet der Frage, wie ihre Situation juristisch und humanitär zu bewerten ist, durch ihr Kommen erhöht sich die Zahl der Menschen, die von den Kommunen unterzubringen, zu versorgen und zu integrieren sind. Diese Aufgabe, die Unterbringung und Unterstützung von immer mehr Asylsuchenden und Flüchtlingen bewältigen zu müssen, stellt die Städte und Gemeinden in Deutschland vor viele infrastrukturelle und personelle Herausforderungen und belastet die kommunalen Haushalte durch rasant steigende Kosten.

Eine Entwicklung, die sich in der Gemeinde Finnentrop wie folgt darstellt: Anfang 2014 lebten bei uns nur 64 Asylsuchende und Flüchtlinge, Anfang 2015 waren es schon 132 und im Oktober 2015 sind es bereits 246 aus 26 verschiedenen Ländern.