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Wasserkraftanlagen

Wie kaum ein anderer Ort kann die Gemeinde Finnentrop so viele unterschiedliche Beispiele für Wasserkraftnutzung bieten.

Die "Knochenmühle" in Fretter

Das zum Hof Ruhrmann gehörende kleine Mühlengebäude wurde um 1900 errichtet. Das gußeiserne Stampfwerk darin ist allerdings älter. Hier wurde einer von zwei Sätzen einer sog. "Kalifornischen Poche" aus der Zeit um 1860 wiederverwendet, einer Erz- und Schlackepoche aus einem Hüttenwerk, möglicherweise aus der "Finnentroper Hütte". Mit dieser Ausstattung ist sie in Nordrhein-Westfalen einzigartig, denn nirgends sonst hat sich eine Poche dieses Typs erhalten.
Hans-Werner Rademacher
Telefon: 02721/512-151
Fax: 02721/955-151
Raum: 13
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Die "Alte Mühle" in Frettermühle

Diese seit mehr als 600 Jahren bestehende Getreidemühle, seit über 200 Jahren in Familienbesitz, war bis 1983 noch in Betrieb und ist mit ihrer vollständigen maschinellen Ausstattung erhalten. Auch wenn sie heute jederzeit wieder ihrer ursprünglichen Aufgabe dienen könnte, die meiste Zeit treibt das große Mühlrad einen Generator, der Strom ins Netz liefert. Seit 1995 ist samstags, sonntags und an Feiertagen in den Räumen ein Café geöffnet, in dem man seinen Kuchen mit Blick auf die alte Technik genießen kann. Gruppenführungen, evtl. mit Bewirtung nach Vereinbarung.
Familie Brill
Telefon: 02721 70 872
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Das Laufwasserkraftwerk in Bamenohl

Nahe beim Schloss und von seiner feinen Gestaltung her aussehend als gehöre es als Gartenpavillon dazu, steht das Kraftwerk am südlichen Ortsausgang von Bamenohl. Es wurde 1921/22 noch in reinem Jugendstil errichtet und präsentiert sich bis heute sogar noch weitgehend mit seiner originalen Maschinenausstattung aus der Bauzeit. Es liefert jährlich etwa 2 Millionen Kilowattstunden ins Netz. Derzeit liegt es allerdings wegen Schäden am Obergraben still. Eine Besichtigung ist nach Voranmeldung möglich.

Kraftwerk Lenhausen

Wenige hundert Meter unterhalb der Biggemündung zweigt bei Finnentrop ein breiter Werkkanal von der Lenne ab. Er führt zum 1927/28 errichteten Kraftwerk Lenhausen, einem repräsentativen Bruchsteinbau von schloßartigem Aussehen. Auch hier ist die originale Maschinenausstattung noch weitgehend erhalten und beweist ihre Leistungsfähigkeit, indem sie noch immer jährlich etwa 5,2 Millionen Kilowattstunden ins Stromnetz einspeist. Eine Besichtigung ist nach Voranmeldung möglich.

Kraftwerk Ahausen

Zwischen Heggen und Attendorn ist die Bigge zum Ahauser See aufgestaut. Die 1937/38 errichtete Anlage diente als Vorstufe zu dem schon damals geplanten, kriegsbedingt aber erst 1959 bis 1964 verwirklichten Biggesee zwischen Attendorn und Olpe. Auch hier wurde auf ein repräsentatives Erscheinungsbild wert gelegt und das Kraftwerksgebäude mit quaderartigen Natursteinen verkleidet.

Seine maschinentechnische Ausstattung ist merkwürdigerweise ein Jahr älter als die Anlage. Heute dient das Kraftwerk Ahausen als Speicherkraftwerk zur Abdeckung von Lastspitzen. Es liefert jährlich etwa 4,6 Millionen Kilowattstunden. Eine Besichtigung ist nach Voranmeldung möglich.

Pumpspeicherwerk Rönkhausen

In den Jahren 1964 bis 1969 wurde auf dem Dahlberg bei Rönkhausen ein 1 Million Kubikmeter fassendes Becken errichtet und über 270 Meter tiefer im Glingetal ein weiteres, das1,3 Millionen Kubikmeter faßt. Mit ihren Maschinen im unterirdischen Kraftwerk, die Pumpen und Turbinen in einem sind, wird mit billigem Nachtstrom Wasser ins Oberbecken gepumpt und damit zu Spitzenlastzeiten wieder Strom erzeugt.

Der Weg um das Oberbecken ist jederzeit öffentlich zugänglich.

Mark-E
Telefon: 02331 123 0
Fax: 02331 123 22 22 2
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