Vor einigen Wochen fanden in Lenhausen Dreharbeiten und Außenaufnahmen für einen Dokumentarfilm des Bayerischen Rundfunks statt.
Nun steht der Sendetermin der Erstausstrahlung fest:
Der Film „Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten: Ellen Funke“ wird am Montag, den 26. Januar 2026, um 22.45 Uhr auf ARD Alpha gezeigt.
Der Bezug zu Lenhausen ergibt sich über den jüdischen Reformator, Publizisten, Mediziner und Psychologen Alexander Haindorf, der am 2. Mai 1784 in Lenhausen geboren wurde. Haindorf war eine prägende Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts und eine treibende Kraft bei der Gründung des Westfälischer Kunstvereins. Zudem besaß er eine private Kunstsammlung von rund 400 Werken.
Ein Teil dieser Sammlung wurde von seiner Nachfahrin Ellen Funke geerbt. Als Jüdin wurde sie während der Zeit des Nationalsozialismus Opfer von Kunstraub.