Bürgermeister Dietmar Heß ehrte Vogelzüchter Fritz Gerwiener für seine außergewöhnlichen Erfolge
Fritz Gerwiener aus Rönkhausen hat im In- sowie im Ausland bedeutende Erfolge mit seiner Vogelzucht verbucht. Dieses außergewöhnliche Hobby ist für den 71-Jährigen seit über 30 Jahren eine große Leidenschaft, die permanent mit Wettbewerbs- und Ausstellungserfolgen belohnt wird. So wurde er bereits im Jahr 1990 zum ersten Mal mit seinen Fichtenkreuzschnäbeln Deutscher Meister. Insgesamt brachte er es bis 2013 auf 22 deutsche Meistertitel. Dazu unzählige zweite und dritte Plätze.
Die Krönung seiner Laufbahn als Züchter war 2013 die Weltschau in Hassel/Belgien und 2014 in Bari/Italien. Hier gewann er insgesamt 3-mal die Silber- und 2-mal die Bronzemedaille, wobei ihm nur ein Punkt zum Weltmeistertitel gefehlt hat.
Bürgermeister Dietmar Heß lud Fritz Gerwiener aus diesem Grund zu einer kleinen Feierstunde in das Rathaus der Gemeinde Finnentrop ein und sprach ihm seine persönliche Anerkennung aus.Gerwieners aktueller Erfolg ist der Gewinn des Deutschland-Cups mit seinen Fichtenkreuzschnäbeln (Loxia curvirostra). So holte er die Meisterklasse bei den Cardueliden und Finkenhybriden. Die Vogelart „Fichtenkreuzschnabel“ stammt aus der Familie der Finken. In Europa ist der Fichtenkreuzschnabel ein typischer Vertreter der Fichten- und Tannenwälder.
Seit einem Vierteljahrhundert werden vom Veranstalter des Deutschland-Cups die Daten der Deutschen Meisterschaften gesammelt und ausgewertet. Dies dient zur Förderung des Wettbewerbes unter den Züchtern und gibt einen Einblick über den Qualitätszustand der Zucht im Deutschen Kanarien Bund (DKB). Mit konstant guten Leistungen sammelte Fritz Gerwiener eine hohe Punktezahl, die ihm letztendlich mit großem Vorsprung den ersten Platz in dieser Gruppe einbrachte.
Für den begeisterten BVB-Anhänger ist dieses Ereignis sowas wie ein Sieg in der Champions League.
Gerwiener hat sehr viel Arbeit, Zeit und Geld in dieses besondere Hobby investiert. Er besuchte unzählige Ausstellungen, reiste sogar ins Ausland. Eine bedeutende Rolle spielte Gerwiener’s Frau, die vor 6 Jahren leider verstorben ist. Sie war seine ständige Begleiterin und hat seine Liebe zu den Vögeln geteilt.
Letztes Jahr hat er sogar mit dem Gedanken gespielt, die Zucht aufzugeben und ein Weibchen an einen belgischen Züchter abgegeben. Doch die Idee hat er zum Glück schnell verworfen. Fritz Gerwiener wird weitermachen.
Das nächste Ziel des motivierten Vogelexperten ist die Weltschau in Holland, die 2015 stattfinden wird. Hierfür wünschte Bürgermeister Heß ihm viel Erfolg und alles Gute.