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05.09.2017

Einweihung Rampe und Lennebalkon im Lennepark Finnentrop

Die Rampe vom Vorplatz der P+R Anlage im Lennepark ist Bestandteil der Neubaumaßnahmen im Zuge der Beseitigung des Bahnübergangs in Finnentrop und der Verknüpfung des Ortszentrums am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit dem Lennepark und der P+R Anlage.

Die Rampe stellt den barrierefreien Zugang von der P+R Anlage zur o.g. Brücke dar. Sie beginnt am Treffpunkt der beiden erdgeschütteten Rampen von Süden und Norden. Sie verläuft mit einer Länge von 44 Metern vom Betonwiderlager von Süden nach Norden ansteigend barrierefrei und aufgestelzt bis zum westlichen Ende der fertigen Fachwerkbrücke und bindet dort mit einem schiefwinklig angeordneten Verbindungsteil über 16 Meter an diese Brücke an. An der Kontaktstelle der vorhandenen und der neuen Brücke wird der bereits vorhandene Pfeiler mitbenutzt.

Der Lennebalkon schließt westlich an die Rampe an und bietet die Möglichkeit, auf einer Länge von 28 Metern und einer Höhe von ca. 5 Metern über dem Lennepark und 8 Meter über dem Mittelwasserstand der Lenne „schwebend“ diese neugestalteten Landschaftsbestandteile, den Lennepark, den Radweg „Lenneroute“ und den Fluss selber zu erleben.

Ursprünglich war im planfestgestellten Entwurf der Beseitigung des Bahnüberganges der L 539 an dieser Stelle eine reine Erdrampe vorgesehen. In einer Schriftwechselvereinbarung zwischen dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und der Gemeinde Finnentrop hat sich die Gemeinde verpflichtet, den barrierefreien Anschluss der Brücke an den Lennepark bzw. die P+R Anlage durch eine eigene Planung und Ausführung sicherzustellen und damit den erhöhten gestalterischen und funktionalen Ansprüchen gerecht zu werden, die seit dem Planfeststellungsbeschluss im Mai 2004 im Zuge der Planungen für den Lennepark und die P+R Anlage entstanden sind. Straßen.NRW wird gemäß der Vereinbarung die Kosten für das im Planfeststellungsbeschluss enthaltene Erdbauwerk aufgrund fiktiv ermittelter Kosten finanzieren. Die Gemeinde übernimmt die überschüssigen Kosten, kofinanziert mit Zuwendungen aus dem Bereich der Förderung der P+R Anlage (nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz – GVFG) sowie der Städtebauförderung. Auf der Grundlage des Entwurfes des Planungsbüros Adam, Potsdam, wurde durch das örtliche Büro Nies die Ausschreibung für die Rampe und den Balkon im Frühjahr 2016 vorbereitet. Der Auftrag konnte Ende Juni nach Ratsbeschluss an die Firma RMB Busch, aus Osterwald im Emsland, vergeben werden.

Gesamtbaukosten für Rampe und Lennebalkon: ca. 530.000,00 €

Davon entfallen ca. 350.000,00 € auf die barrierefreie Zuwegung (Rampe) und 180.000,00 € auf den Lennebalkon.

Der Eigenanteil der Gemeinde Finnentrop beträgt insgesamt ca. 115.000,00 €