Die Bezirksregierung Arnsberg hat mit den Landesverbänden des Deutschen Jugendherbergswerkes Westfalen-Lippe und Rheinland Rahmenbeherbergungs-verträge geschlossen und 13 Jugendherbergen in dem Zeitraum vom 01.10.2015 – 31.01.2016 als Notunterkünfte angemietet.
Dazu zählt auch die Jugendherberge in Heggen mit bis zu 208 Unterbringungsplätzen.
In der Jugendherberge werden – voraussichtlich ab 30.10.2015 - verschiedene Akteure tätig sein: Personal der Jugendherberge, des beauftragten Betreuungsverbandes und des Sicherheitsdienstes sowie Mitarbeiter der Bezirksregierung.
Das Personal der Jugendherbergen übernimmt dabei die Verpflegung der Asylbewerber sowie die Bereitstellung der Zimmer. Im Übrigen ist der Betreuungsverband für den organisatorischen Ablauf verantwortlich.
Die Asylbewerber werden in der Unterkunft verpflegt, erhalten Hygienepakete und ein Taschengeld. Sie bleiben derzeit in der Regel bis zu zwei Wochen in den Unterbringungseinrichtungen des Landes, bis sie einer Kommune zugewiesen werden. Während des Vertragszeitraums von knapp vier Monaten wird es daher einen häufigen Belegungswechsel geben.
Seitens der Finnentroper Ärzteschaft besteht das Angebot einer unterkunftsnahen Versorgung.
Ansprechpartner für die Ehrenamtler ist zunächst der in der Jugendherberge tätige Betreuungsverband. Einzelheiten zu den benötigten Hilfen und die Kontaktdaten werden noch bekanntgegeben.