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08.07.2015

Aus Wald und Wiese auf den Teller

Das letzte Frühstückstreffen, welches von der Caritaskonferenz Fretter für die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Finnentrop organisiert wurde, stand unter dem Motto „Aus Wald und Wiese auf den Teller“.

Die Ausrichtung dieses Frühstücks war typisch sauerländisch geprägt, mit exzellenten heimischen Produkten. Vom Wildschweinschinken, Kartoffelwurst über Backwaren, Butter, Eier, Käse bis hin zum Honig, Marmelade und vielem mehr.
Alles in allem – ein kulinarischer Genuss.

Aber es waren nicht nur diese Köstlichkeiten, von denen die Gäste begeistert waren, sondern auch vom Ambiente. Liebevoll und perfekt bis ins Detail hatte Rita Habbel, Vorsitzende der Caritaskonferenz Fretter, das Pfarrheim dekoriert. Mit Materialien aus dem eigenen Fundus – wie die einst „prominenten“ Waldbewohner, aber auch die aus Wald- und Wiesenflora geschaffene Dekoration – gelang ihr eine ästhetische Gestaltung, die eine entsprechende Stimmung erzeugte.

Ehemann Alfons Habbel, der selbst zur Jagd geht, ergänzte das Thema durch einen interes-santen Vortrag. Er berichtete über die Aktivitäten des Hegerings Serkenrode, dem er ange-hört, beschrieb die jagdbaren Wildarten und erzählte von der erfolgreichen Wildschweinjagd Anfang des Jahres in der Delf, von der ein Produkt, nämlich der Wildschweinschinken, den Gästen des Frühstücks angeboten wurde, der allen ausgezeichnet schmeckte.

Beeindruckt waren die Teilnehmer des Seniorenfrühstücks von der Anzahl der erlegten ver-wertbaren Wildarten im letzten Jahr hier im Hegering Serkenrode – Rehwild, Wildschweine, Rotwild, Damwild und Muffel; Hasen und Kanine; Enten und Tauben - mit einem Gesamtge-wicht von 14 500 kg allerbestem Biofleisch.
Alfons Habbel erwähnte aber auch, was ein Jäger alles so zu beachten hat. Jagdausübung mit allen Rechten und Pflichten, was das bedeutet, davon konnten sich die Gäste ein umfassendes Bild machen.

Für Alfons Habbel, Geschäftsführer der eigenen Firma Alfha, ist sein Hobby ein Ausgleich zu seiner Arbeit, ein Hobby mit vielen schönen Momenten, der schönste aber ist – das stille Beobachten der Natur.