Ab sofort kann sich jeder Hauseigentümer informieren, ob und zu welchen Bedingungen sich das eigene Hausdach für strom- oder wärmegewinnende Solaranlagen eignet.
Sonnenenergie nutzen, um Wärme und Strom zu erzeugen bringt Vorteile. Intelligente Investitionen bedeuten mehr Unabhängigkeit gegenüber stetig steigenden Energiepreisen.
Ab sofort kann sich jeder Hauseigentümer informieren, ob und zu welchen Bedingungen sich das eigene Hausdach für strom- oder wärmegewinnende Solaranlagen eignet. Kosten, Fördergelder, Erträge und Amortisationen lassen sich im integrierten Wirtschaftlichkeitsrechner kalkulieren. Zudem bietet das Kataster umfangreiche Hinweise zur solarenergetischen Nutzung. Die Handhabung ist einfach: Durch Eingabe der Adresse oder Direktklick auf ein Gebäude lassen sich in der Karte Informationen wie Intensität der Sonneneinstrahlung, zu erwartender Stromertrag oder CO2-Einsparung abfragen.
Ein Blick auf das eigene Dach lohnt. Die Erzeugung von Solarenergie wird staatlich gefördert und das Potential in der Gemeinde Finnentrop ist noch lange nicht ausgeschöpft: Von den 8000 Hausdächern sind derzeit 3 Prozent mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Solarstromanlagen mit Batteriespeicher decken heutzutage im Mittel rund die Hälfte des eigenen Strombedarfs ab. Die Solarwärmetechnik ist ausgereift und hat sich als langlebig erwiesen. Je nach Gebäude, Größe und Wirkungsgrad der Anlage lassen sich in unseren Breitengraden über das Jahr gut 50 Prozent des Wärmebedarfs durch Solarthemie abdecken
Finanziert wurde das Solardachkataster aus Haushaltsmitteln der Gemeinde Finnentrop.
„Im Bereich Klimaschutz hat das Handlungsfeld „Privathaushalte" einen hohen Stellenwert. Hierfür stellt das Kataster einen wichtigen Baustein dar", freut sich Klimaschutzmanager Gunter Stegemann.