Zum 15. Mal konnte die Gemeinde Finnentrop jetzt zusammen mit der RWE Deutschland den Klimaschutzpreis 2014 vergeben. Sechs Preisträger konnten sich über ein Preisgeld von insgesamt 1000 Euro freuen.
„Der Preis wird für Leistungen verliehen, die im besonderen Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Gemeinde Finnentrop beitragen“, so Bürgermeister Dietmar Heß. Markus Ebert von der RWE Deutschland freute sich über viele Gäste von jung bis alt, die in diesem Jahr ausgezeichnet wurden. „Wir von RWE haben nur den Preis gespendet. Sie hingegen haben aktiv etwas für den Klimaschutz getan.“
Bis zum November vergangenen Jahres konnten Vorschläge eingereicht werden, bevor die Kommission, bestehend aus Markus Ebert (RWE), Ralf Paul Beckmann, Vorsitzender der Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde, Aloys Weber, erster Beigeordneter, Gunter Stegemann, Klimaschutzmanager, Brigitte Kümhof, Fachkraft für Umweltschutz und Bürgermeister Heß die Preisträger auswählten. Wie in den vergangenen Jahren konnten nicht nur Beiträge eingereicht werden, sondern auch Personen für den Preis vorgeschlagen werden. Davon hatte die Bewertungskommission auch dieses mal wieder Gebrauch gemacht.
Über eine Anerkennung in Form von 200 Euro konnte sich der katholische Kindergarten St. Matthias Fretter freuen. Bei ihrem Umweltbildungsprojekt „Waldfüchse on tour“ haben die Kids vier aufregende Woche im Wald verbracht und hier viel über Tiere und Natur erfahren.
Über 250 Euro konnte sich die Schul-AG „fit for life“ des Kinder-, Jugend- und Kulturhauses freuen. Sie bekamen die Auszeichnung für ihr Klimafrühstück. Ziel war es, den Zusammenhang zwischen Klimaschutz, Konsumverhalten und Gesundheit zu erkennen. Betreut wurde das Projekt von Gunter Stegemann und Monika Holthöfer.
100 Euro bekamen Tanja und Patrick Sander für die Schaffung von Lebensraum im Einklang von Mensch und Natur. Sie hatte eine alte, fast hundert Jahre alte Bruchsteinmauer abgetragen und diese als neuen Lebensraum für Kleintiere und Pflanzen an anderer Stelle wieder errichtet.
100 Euro gingen auch an Hubert Wicker aus Hülschotten. Er setzt sich für den Erhalt naturnahen Lebensraum ein, was besonders für heimische Bienenvölker von großem Nutzen ist. Der Imker hat dafür die Patenschaft über eine Obstwiese, die er in eine Wildblumenwiese mit Obstbäumen umgestaltet hat, übernommen. Hinzu kommen selbst gebaute Nistkästen, die in ganz Hülschotten zu finden sind.
100 Euro gingen auch an die SGV Abteilung Bamenohl. Sie setzen sich für die Pflege natürlichen Lebensraum in der Gemeinde ein.
Als sechster Preisträger wurde das Team Serkenrode für die Planung und den Bau eines Natur- und Erlebnispfades mit 250 Euro belohnt. Im Rahmen des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ ist dieses Projekt entstanden. Neben einem Barfußpfad, Klangbalken, Balancierstämmen und Steinhaufen ist das „Wald Sofa“ ein Highlight.
(Artikel Barbara Sander-Graetz Westfalenpost/Westfälische Rundschau)