Kurzweilige Veranstaltung zum Kennenlernen der Religionen in Finnentrop
Die „Begegnung der Religionen“ ist inzwischen ein fester Bestandteil der Jahresplanung bei den Christen und Muslimen in der Gemeinde Finnentrop. Aufgrund der guten Resonanz im Vorjahr hatte das Organisationsteam, bestehend aus Vertretern des Arbeitskreises Soziales der Lokalen Agenda, der katholischen Kirche, der evangelischen Kirche und des Moscheevereins, entschieden, in diesem Jahr ähnlich vorzugehen. Um frischen Wind in die Veranstaltung zu bringen, wurde zusätzlich die Gesamtschule in die Planung einbezogen. So gab die Mensa der Schule den passenden Rahmen, um eine Art Parcours aufzubauen.
Unter dem Motto „Vielfalt verbindet – Religionen im Dialog“ ging es darum, die Religionen spielerisch und zwanglos näher kennenzulernen. An sieben Stationen konnten sich die Besucher mit verschiedenen Themen beschäftigen. So wurden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen durch Vergleiche von Bibel- und Koranstellen verdeutlicht. Ein Quiz und ein Memory boten die Möglichkeit, religiöse Gegenstände und Rituale den jeweiligen Religionen zuzuordnen.
Messdiener in Gewändern zeigten, welche Funktionen sie in der Kirche haben und welche Bedeutung die Farben der Kleidung hat. Das Schulfach „Praktische Philosophie“ wurde anschaulich erläutert. Und der „Leuchtturm der Religionen“ des KJK-Hauses konnte mit neuen Karten bestückt werden – mit Antworten zur Fragestellung „Was bedeutet Religion für mich?“.
Auch typische religiöse Gegenstände wurden vor Ort präsentiert - manches Unbekannte entdeckt.
Der „Leuchtturm der Religionen“ ist nun erneut im Eingangsbereich des Rathauses zu bestaunen.
„Sehr kurzweilig und interessant“, resümierte eine Besucherin den Ablauf der Veranstaltung. „Eine schöne Idee!“
So ging es den meisten Besuchern und dementsprechend herrschte reger Betrieb rund um die vorbereiteten Aktionen.
Nach Friedensgebeten von Pfarrer Michael Krischer, Wolfgang Dröpper und Imam Halil Ibrahim Atik folgte der gemütliche Teil.
Bei Kaffee, türkischem Tee, Kuchen und allerlei anderen Köstlichkeiten war noch ausreichend Zeit, sich zu unterhalten und näher kennenzulernen.